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Sonntag, 30. März 2014

Chinesische Mythen lustig erklärt

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Eine Blogvorstellung eines Blogs, der chinesische Mythen auf lustige Art und Weise erklärt: fuck yeah chinese myths. Ich finde diesen Ansatz klasse. So lernt es sich doch gleich viel leichter!

klassisches Chiensisches Gemälde von Tian E, mit Logo

Sind Geschichten und Sachverhalte einfach und lustig erklärt macht es gleich viel mehr Spaß sie zu lesen oder zu lernen. Auch bleibt dann alles viel länger im Gedächtnis.

Jetzt bin ich über einen Blog gestolpert, der chinesische Mythen lustig und mit einfacher Sprache erklärt: Fuck yeah Chinese Myths 

Der Blog ist auf Englisch und handelt von verschieden Mythen und anderen Anekdoten rund um die Chinesische Geschichte. Der Sprachstil ist amerikanischer Slang, sozusagen 白话 ;D.

Zum Beispiel gibt es einen kurzweiligen Artikel über die Opiumkriege. Hier ein Auszug davon, wie die Texte so geschrieben sind:  

funny picture of the opium wars with Lin Zexu and Charles Elliot in the Canton Factories
Charels Elliot und Lin Zexu vor dem Handelsquartier der Ausländer.
 A Li’l Background on Trade Missions Anyway, if some of you are familiar with East Asian history, you’d probably know that the Chinese (and possibly the Japanese) weren’t too keen on what they called foreigners comin’ in to trade with them, ‘cause they thought these foreigners were barbarians, or not as civilized and shiz. Which is totes funny, if you think about it - the Brits thought the Chinese were inferior, too. But while France was ditching the monarchy in 1793, the Brits sailed to China with this dude called Lord George Macartney who was all: "Hey Emperor! Um, can you like, not restrict trade and shiz? We don’t need not fixed time and date for ships to come and go, just sayin’." But the Chinese didn’t listen to him ‘cause restricting trade meant keeping social order in check, which was totes important. In 1816, the British tried this again and the Chinese were so not down wit’ that ‘cause the envoy refused to bow to the Emperor. And if you like, didn’t bow to the Son of Heaven, which was a pretty huge thang, the Emperor totally wouldn’t see you. So that was that, right? [...] weiterlesen... 

Ich finde die Idee chinesische Mythen so zu beschreiben sehr erfrischend und kreativ. So kann man auf angenehme Weise etwas dazu lernen. Was kennt ihr für Blogs oder Medien, die einem auf lustige und angenehme Weise etwas vermitteln?
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Donnerstag, 1. August 2013

Opiumkriege - Zusammenfassung

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Eine Zusammenfassung der Opiumkriege mit einem praktischen Zeitstrahl der Ereignisse, der einen guten Überblick über das Geschehen gibt: 

Ölgemälde von 1803 mit Schiffen der britischen Ostindienkompanie.
1803: Die Flotte der britischen Ostindienkompanie auf dem Weg nach China.


Ganz zu Beginn der Zeitstrahl von den Chinesischen Opiumkriegen, der eine gute Übersicht über das Geschehen gibt:




Ihr könnt ihn euch auch hier herunterladen. Er ist schon so vorbereitet, dass ihr ihn nur ausdrucken etwas zuschneiden und an die Wand zu hängen braucht. 

Die Ausgangslage: China in Hegemonialstellung


Wie so oft in der Chinesischen Geschichte ist die Ausgangslage in der sich China vor den Opiumkriegen befand wichtig für das Verständnis der späteren Ereignisse.

Karte vom gesamten Gebiet Chinas während seiner größten Ausbreitung 1820.
Das Gebiet der Qing Dynastie im Jahr 1820 zur Zeit der
größten Ausdehnung. Gelb=direkt kontrolliert,
orange=tributpflichtig. (Bild in groß)
Die Elite in China sah China ganz sprichwörtlich als Zhongguo 中国, als das Land der Mitte, als das Zentrum der Welt. China sah sich als allen anderen Kulturen der Welt überlegen. Andere Völker wurden als Barbaren betrachtet. Und dies spiegelte sich auch in den Beziehungen zu den Nachbarländern wieder: Wirtschaftliche Transaktionen durften nur im Zusammenhang mit Tributgesandschaften durchgeführt werden.

Auch spricht für die Hegemonialstellung Chinas die Tatsache, das viele der an China angrenzenden Länder in der Kultur China sehr ähnlich waren. So war der Kalender in manchen südostasiatischen Ländern beispielsweise dem chinesischen sehr ähnlich, oder die Chinesische Schrift in Japan und Korea übernommen worden. Was weiterhin für China als das kulturelle Zentrum dieser Zeit spricht ist der Umstand, das andere Völker der Region die Chinesische Hauptstadt als ihren Regierungssitz gewählt haben (man denke an die Mongolen (Yuan-Dynastie) oder die Manchus (Qing Dynastie)). Dabei hat sich China allerdings stets friedlich verhalten und sich den anderen Ländern nicht aufgedrängt.

Die Opiumkriege setzten der Hegemonie Chinas ein bitteres Ende. Gekommen ist das durch den profitablen Handel mit Opium.

Der Dreieckshandel: England - Indien - China 


Angefangen hat das Ganze mit einem Außenhandelsdefizit, das England im Handel mit Indien hatte. In den indischen Kolonien wurden Tee und andere Erzeugnisse angebaut. Das Problem dabei war allerdings, dass die Schiffe fast leer nach Indien fuhren und mit dem, in England so beliebten, Tee beladen wieder zurück. Nun kamen ein paar schlaue Geschäftsmänner auf die Idee in Indien Plantagen mit Opium anzupflanzen, dieses nach China zu verkaufen und dafür Gold und Porzellan mitzunehmen und in Indien noch Tee für den Weg zurück nach England aufzuladen. So entstand ein Kreislauf mit dem sich sehr viel Geld machen ließ.

NPG title: Robert Clive and Mir Jafar after the Battle of Plassey, 1757
Mit Waffengewalt sicherte sich die britische Ostindien-
Kompanie die Herrschaft über große Gebiete Indiens.
Die treibende Kraft hinter diesen Aktionen war die Ostindienkompanie, eine eigentlich private Handelsvereinigung, die in Indien jedoch de facto die Macht inne hatte. 1773 begann sie damit im großen Stil Opium das für China bestimmt war in Indien anzubauen.

Das war dann in den 1820er Jahren eine bedeutende Einkommensquelle für die Briten. So war der Verkaufspreis für Opium 1868-1878 bei 1.400 Rupien. Der Herstellungspreis allerdings nur 400 Rupien. Es war also ein sehr lukratives Geschäft.

Der Verkauf des Opiums lief zu Beginn über die Cohong, der Händlergilde von Kanton, die allein dazu berechtigt war mit Ausländern Handel zu treiben. Später wurde der Handel mit Opium verboten. Dann fuhren die englischen Schiffe mit ihrer Ladung vor die Chinesische Küste, wo sie das Opium, in Kisten verpackt, an kleinere Händler weitergaben, die es dann ins Land schmuggelten. Die Gewinne dabei waren so enorm, dass viele Händler ihr Leben riskierten.

Sehr wichtig waren später auch die großen Handelsgesellschaften, wie
Jardine, Matheson & Co., die die modernsten und schnellsten Schiffe hatten. Sie haben in 1830ern ca. 15 Millionen amerikanische Dollar verdient. Zum Vergleich: Ein Schiffskapitän verdiente 150$ pro Monat, eine Ziege kostete 3$. 

Der für die daran beteiligten Geschäftsleute so lukrative Opiumhandel wurde schnell zu einem Problem für die Chinesische Bevölkerung: 

Opium

Opium war in China schon lange vor den Opiumkriegen bekannt und als Medizin in Gebrauch (in medizinischen Werken tauchte es ab dem 12. Jhd. auf). Wie es dazu gekommen ist, dass die Leute es geraucht haben ist unklar. Möglicherweise kam es über Taiwan ins Land. Der erste dokumentierte Fall wurde 1729 aufgezeichnet, als ein Opiumhöllenbesitzer aufgehängt wurde.

Bild von 2 Männern, die Opium verpacken, Quelle: Drugging a nation. The story of China and the Opium Trade. Fleming H Revell Company
Zum Transport wurde das
Opium zu Ballen geformt.
Im Westen war Opium ein Schmerzmittel und weithin sozial akzeptiert. In England war die Opiumsucht weit verbreitet. Es gab sehr viele Abhängige, besonders unter den Armen, darunter auch viele Kinder. Opium wurde als harmlos angesehen und der Zusammenhang mit der Sucht war noch nicht verstanden. 1939 war Opium für die meisten Tode durch Chemikalien verantwortlich.

Die Folgen des Konsums von Opium ist sehr problematisch: Zu Beginn führt es zu Glücksgefühlen, später entsteht eine schlimme Suche, die zu verschiedenen Kreislauf- und Magenproblemen, Appetitlosigkeit und einem frühen Tod führt. Erzugserscheinungen sind:  Schmerzen, Fieber, Tränen, usw. Aber am schlimmsten war die Passivität und Lethagie, in die die Opiumsüchtigen verfielen. Dies hatte dann später nach dem ein großer Teil Chinas der Opiumsucht verfallen war, schwere Auswirkungen auf die Volkswirtschaft, da ein Großteil der arbeitsfähigen Bevölkerung in den Opiumhöllen dahinsiechte. Auch war die Opiumsucht für viele Familien der Ruin, was sich in herzzerreissenden Schicksalen offenbarte. Reiche Familien konnten die finanzielle Belastung noch überstehen, aber arme Familien wurden durch die Sucht ihrer Lebensgrundlage beraubt. Sie verkauften ihre Familienmitglieder in die Sklaverei und hatten nichts mehr zu essen, wodurch viele Familien verhungerten.

Gegen diese gravierenden Probleme wollten viele Chinesen und Regierungsmitglieder natürlich etwas unternehmen:
 

Der erste Opiumkrieg


Kaiser Daoguang beschloss den Opiumhandel zu verbieten. Er beauftragte mit der Durchsetzung des Verbots den für seine Integrität berühmten Beamten Lin Zexu. Dieser setzte das Verbot auch durch und zerstörte 20.000 Kisten Opium, was ca. 6,2 Mio. Silberdollar entsprach. Das gefiel den Engländern natürlich überhaupt nicht. Queen Victoria schickte George Elliot mit einer Flotte moderner Dampfschiffe nach China. Diese waren der chinesischen marine hoffnungslos überlegen und so folgten ein paar kurze Kämpfe, gegen die die chinesische Marine nichts entgegenzusetzten hatte: der erste Opiumkrieg. (Die chinesische Marine war in einem so schlechten Zustand, dass sie sogar von unbewaffneten Handelsschiffen floh und ihre Kanonenkugeln einfach aus den Rohren plumpsten. Auch an Land war es nicht besser: Chinesische Generäle liefen bei Kämpfen einfach fort) Aufgrund der ohnmächtigen Unterlegenheit der chinesischen Streitkräfte blieb dem Chinesischen Kaiser nichts anderes übrig als den ungleichen (und echt unfairen) Vertrag von Nanjing zu unterschreiben. Darin wurde den Engländern die Öffnung einiger Häfen (Kanton, Xiamen (Amoy), Fuzhou, Ningbo und Shanghai) sowie der freie Handel mit Opium garantiert. Außerdem wurde China zur Zahlung einiger heftiger Reparationszahlungen gezwungen.

Ölgemälde vom ersten Opiumkrieg von Edward Duncan vom 13 Mai 1843
Die Chinesische Armee war den britischen Kanonenbooten
hoffnungslos unterlegen. (Bild in groß)
Die Folgen des Vertrags waren verheerend. China konnte die Einfuhr ausländische Waren nun weder verhindern noch besteuern. So kam es zu einem langsamen Ausbluten des chinesischen Staatshaushaltes. Eine Verarmung und ein großer Kapitalabfluss waren die Folge. Auch andere Kolonialmächte kamen nach China: So gab es 1844 ein Abkommen mit den USA und 1845 eines mit Frankreich. Auch diese Mächte kamen mit Kanonenbooten und zwangen China Veträge auf.

Die Ausmaße der Opiumsucht wurden nun immer schlimmer: 1854 gab es in China 3 Millionen Opiumraucher. In Shanghai waren es sogar 55% der Männer! In Shandong 15%. Im Landesinneren hingegen war es besser: dort raucht niemand. Die Anzahl erhöhte sich in den folgenden Jahren noch weiter, bis 1930 10% der gesamten Bevölkerung süchtig waren. Das waren 40 Mio. Menschen. Wie oben schon erwähnt hatte das massive Auswirkungen auf die Wirtschaft und schreckliche Folgen für die Einzelschicksale.

Der zweite Opiumkrieg


Unter einem Vorwand, kam es zu einem weiteren Krieg, der zwar als offiziell Reaktion auf die Beschlagnahmung eines chinesischen Schiffes unter britischer Flagge, der Lorcha "Arrow" bezeichnet wurde, in Wahrheit aber nur der Ausdehnung des Einflussbereiches der englischen Macht diente. Dieser zweite Opiumkrieg, der auch Arrow-Krieg (wegen des Schiffes) genannt wird, war dem ersten sehr ähnlich. Auch in diesem Krieg war das chinesische Militär wieder komplett unterlegen und es kam zu einem erneuten sehr unfairen Vertrag, dem Vertrag von Tianjin. Dabei wurden weitere Städte für die Ausländer geöffnet und den Engländern umfassendere Rechte zugestanden.

Ratifizierung des Vertrags von Tianjin, Publiziert 1860, Author unbekannt
Unterzeichnung des Vertrags von Tianjin, 1858.
Sehr demütigend war auch die Meistbegünstigtenklausel, auf der sich dann die Exterritorialität der Ausländer gründete (Ausländer dürfen in China wohnen, werden aber nicht nach Chinesischem Recht bestraft, sie können also ungestraft alles machen).

Die Chinesische Dynastie war in einem katastrophalen Zustand. Die Führung war sehr ungeschickt, die Beamten total korrupt, die Bevölkerung hat sich stark vermehrt, usw. So kam es zu mehreren Aufständen, wie dem verheerendsten, dem Taiping-Aufstand, bei dem es schätzungsweise 20 Millionen Tote gegeben hat. Er wurde von dem wahnsinnigen Hong Xiuquan geleitet.

Das Ende des Opiumhandels 


Mit der Zeit hat dann der Opiumhandel an Bedeutung verloren: China hat ab Ende des 19. Jhds. begonnen selbst Opium anzubauen. Auch waren die Engländer nicht mehr so abhängig vom Opiumhandel. Außerdem waren die Chinesischen Reformbewegungen gegen Opium. 1917 wurden die letzten Kisten Opium in Shanghai verbrannte. Dennoch ging der Anbau in China selbst weiter.


Das Erbe der Opiumkriege


Die Opiumkriege und das Trauma der ausländischen Gewalt über China hatte später wichtige Auswirkungen auf die Chinesische Geschichte. So wollte die KP China, China vor dem Einfluss des Westens schützen, was dann zu der Abschotttung des Landes führte. Außerdem legitimierten sie damit ihre eigene Herrschaft. Aber auch der erzwungene Kontakt mit neuen Ideologien hat direkt oder indirekt zum Fall der Qing beigetragen.


Quellen


Folgende Bücher finde ich empfehlenswert:

Jonathan Spence - Chinas Weg in die Moderne   


Hier finden sich viele Hintergrundinformationen über die damalige Zeit und ein geschichtlicher Abriss.

Jonathan Spence, Chinas Weg in die Moderne, 1995, Carl Hanser Verlag, Link


Janine Hunt - The India-China Opium Trade in the Nineteenth Century


Janine Hunt,  The India-China Opium Trade in the Nineteenth Century, McFarland & Co Inc (Oktober 1999) Link, google books

Das ausführlichste und klarste Buch über den Opiumhandel, welches ich gelesen habe. 

Tipps, wie ich das Thema gelernt habe:

Ich hatte ich das Thema Opiumkriege in meiner Abschluss-Prüfung. Das war ein historisches Thema, bei dem es vor allem darum geht historische Daten auswendig zu lernen. Bei historischen und zeitlichen Abläufen hilft es mir immer ungemein mir einen Zeitstrahl in meinem Kopf vorzustellen, welcher mir dann ein Gerüst und eine gute Orientierung gibt. So kann ich die Informationen auch gut zusammenfassen. Habe ich einmal so ein Gerüst, fällt es mir viel leichter die Informationen einzuordnen.

Solche Lerntechniken haben mir in meinem Studium sehr weitergeholfen. Ein Buch was ich dazu empfehlen kann ist Erfolgreich Lernen lernen, von Christian Grüning. :)


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Samstag, 1. Juni 2013

Meine Teilnahme am 5 Euro Business Wettbewerb

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2011 habe ich am 5 Euro Business Wettbewerb teilgenommen. Es war eine großartige Erfahrung, bei der ich unheimlich viel gelernt habe und viel Selbstvertrauen gewonnen habe. Bei dem Projekt haben wir Smartphonecover designt, in China bedrucken lassen und hier in Deutschland verkauft. Die Webseite des Projektes ist hier zu finden Buntes Handy Webseite.


blaues Logo vom 5 Euro Business WettbewerbDer Wettbewerb wird von Bildungswerk organisiert. Das Ziel ist es Studenten mit unternehmerischem Handeln vertraut zu machen und einen Einblick in die Praxis zu vermitteln. Neben unternehmerischem Handeln lernt man auch viele Softskills, die einem später zu Gute kommen können. Auch wenn man später nicht unbedingt selbstständig arbeiten möchte, kommt einem das Gelernte auf jeden Fall zu Gute. Aber es sind auch schon einige erfolgreiche Existenzgründungen aus dem Wettbewerb entstanden. Spontan fällt mir da "Nachtkonsum" ein, ein Nachtflohmarkt in Kombination mit Events, der nun schon seit einigen Jahren erfolgreich in München durchgeführt wird. 

Bei dem Wettbewerb hat man die Aufgabe mit 5 Euro Startkapital ein unternehmerisches Projekt durchzuführen. Nach einer Startphase in der Kurse zu Marketing, Recht, Projektmanagement, Ideenfindung und anderem angeboten werden kommt eine sechs-wöchige Praxisphase, in der das Projekt durchgeführt wird. Dabei wird man von Paten aus der Wirtschaft unterstützt.

Diese Zeit habe ich als sehr wertvoll und erlebnisreich erlebt. Ich habe so viel dabei gelernt: Zu sehen, dass es funktioniert, sich ein Projekt vorzunehmen und umzusetzen war wunderbar. Ich habe mir immer gedacht, dass kann doch nicht so schwer sein, so ein Projekt umzusetzen. Man muss nur ein paar Leute fragen, das aufsetzen und es machen. Aber da war immer eine Stimme von Zweifeln, die an mir genagt hat. Ich war mir nicht sicher ob es wirklich funktioniert, denn ich habe von so vielen gehört, die etwas Ähnliches versucht haben, aber dabei gescheitert sind. Und es war sehr erhellend zu sehen, dass so ein Projekt eigentlich ganz einfach ist, nur der Teufel steckt im Detail. Man trifft auf so viele kleine Probleme, die das Projekt dann ewig in die Länge ziehen. 

Aber die Hüllen später in der Hand zu halten und zu sehen dass es funktioniert hat, war ein großartiges Gefühl. Das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Auch bei der Durchführung habe ich viel über mich selbst gelernt und gesehen wie ich ein großes Projekt in sechs Wochen umsetzen kann. 

Und natürlich habe ich viel Praktisches gelernt. Vom betriebswirtschaftlichem Handeln, über Steuern, Zoll und Marketing bis Design war alles dabei. Es macht einfach viel mehr Spaß und Sinn, wenn man die Sachen gleich anwendet und in der Praxis umsetzt und nicht nur in den Büchern liest. Zum Beispiel habe ich eine Marktanalyse gemacht. Das was im Buch manchmal ziemlich trocken rüberkommt war so doch sehr interessant. Ich habe hunderte von Angeboten von Hüllen durchgeschaut und analysiert welche besonders oft vorkommen. Auch habe ich das gemacht, was wie ich finde einmal alle Produktentwickler machen sollten. Ich habe mir die Bewertungen von Hüllen durchgelesen und mir aufgeschrieben was die meisten Nutzer stört und was sie gut finden. Da habe ich einige wertvolle Informationen gewonnen. Denn es kommt doch viel zu oft vor, dass ein Produkt an den Kunden vorbei entwickelt wird.



Das wir auf die Idee kamen Smartphone Cover zu bedrucken, lag auch an der Zeit. 2011 war gerade die Zeit als die Smartphones ganz im Mainstream angekommen waren. Es gab noch nicht so viele Anbieter für Smartphone Cover und wie wir bei einer Recherche herausfanden, kamen die großen Cover und Hüllen Hersteller auch gerade erst in den Smartphone Markt und registrierten erst in diesem Jahre ihre Patente auf die Produkte. Ich war also mit meinem Plan genau zur richtigen Zeit. 

Ich kann nur jedem empfehlen an einem Business Wettbewerb oder ähnlichem mitzumachen. Letztendlich haben wir keine Preise aber dafür unheimlich viel an Erfahrung gewonnen. Auch wenn so ein Projekt einem manchmal ein wenig Ehrfurcht einflössen kann, so kann ich doch nur jedem empfehlen bei so einem Projekt mitzumachen. Und wenn man es zusammen im Team angeht ist es auch gar nicht mehr so schlimm. Wenn du noch mehr über das Projekt erfahren willst, lies doch einfach hier weiter: Buntes Handy - Einführung. Viel Spaß!
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Sonntag, 5. Mai 2013

Die eigene Abschlussarbeit herausbringen

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Bild von einer gebundenen AbschlussarbeitDas Veröffentlichen von Abschluss- oder Seminararbeiten bringt viele Vorteile. Zum einen kann man dies bei Bewerbungen günstig einbringen. Besonders bei einer akademischen Karriere ist das wichtig. Andererseits kann man, wenn es gut geht, ein wenig Geld damit verdienen. Und nicht zuletzt können so andere von dem Wissen teilhaben. Rein rechtlich ist das Veröffentlichen kein Problem.

Bei der Veröffentlichung hat man generell zwei Optionen. Man kann die Arbeit durch einen wissenschaftlichen Verlag veröffentlichen lassen oder man nutzt einen "Books on Demand" Anbieter, der die Bücher bei einer eventuellen Bestellung gleich ausdruckt. Beides hat Vor- und Nachteile. 

Veröffentlichung durch einen Verlag:

Klassischerweise gibt man die Autorenrechte an den Verlag ab und erhält dafür einen Festbetrag. Am ehesten sind hier Uni-Verlage zu empfehlen, bei denen man eine Festpauschale bekommt. Das sind normalerweise mehrere hundert Euro. Die kommen wohl davon zu Stande, dass die Bücher automatisch von den Unibibliotheken gekauft werden. Für viele sehr spezialisierte, wissenschaftliche Arbeiten ist dabei wohl die Wahrscheinlichkeit am größten, dass man noch etwas für die Arbeit bekommt und sie einer kleinen Leserschaft bekannt zu machen. Ein Beispiel ist der Universitätsverlag der Universität Bochum.

Für die Veröffentlichung von akademischen Arbeiten sind Wissenschaftsverlage natürlich besonders geeignet. Hier wäre zum Beispiel der Tectum Verlag oder der Akademikerverlag zu nennen.

Vorsicht ist vor manchen unseriösen Anbietern geboten, die damit werben kostenlos die Bücher zu vertreiben. Man bekommt da nur ab einer bestimmten Schwelle Geld dafür. Diese wird allerdings normalerweise nicht überschritten. Einen guten Überblick über die Anbieter gibt dieser Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Books on Demand Anbieter

Diese Anbieter drucken nur auf Anfrage. So entstehen keine großen Investitionskosten, da keine Mindestanzahl von Büchern gedruckt werden müssen und auch keine Gebühren für Lagerkosten anfallen. Hier sind Anbieter wie epubli, BOD oder Lulu zu nennen. Careca hat dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben und die Books on Demand Anbieter miteinander verglichen. Dafür können allerdings monatliche Gebühren anfallen, die mitunter recht teuer sein können. Der billigste Anbieter dabei ist wohl BOD mit einmalig 39 Euro und danach je 1,99 Euro pro Monat.

Die für wissenschaftliche Arbeiten beste Art, die ich bisher gefunden habe ist grin.de Hier muss man von vorneherein gar nichts bezahlen und man ist automatisch bei den größten Bücherverkäufern, wie Amazon dabei. Das kann dann zum Beispiel so aussehen: Magisterarbeit über Infrastrukturpolitik zur Expo 2010 bei Grin.de. Diesselbe Arbeit ist auch bei Amazon zu finden: Magisterarbeit über Infrastrukturpolitik zur Expo 2010.

Fazit

Ich habe mich am Ende nach langer Recherche für den Grin-Verlag entschieden. Die Nutzerbewertungen waren bei dem Verlag am besten, das Bezahlmodell fair, die Verknüpfung mit Amazon und anderen Online Shops gegeben und das Portal selbst ist auch recht populär.

Meine Erfahrung damit waren bisher allerdings ernüchternd. Ich habe die Arbeit seit circa einem Jahr bei Grin.de drin stehen. Aber bisher wurde noch kein einziges Exemplar verkauft. Wir dürfen gespannt sein, wie es sich entwickelt.
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Dienstag, 1. Mai 2012

Jobs für Sinologen

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„Und was macht man damit?“ ist DIE Frage wenn ein Student der Sinologie von seinem Studium berichtet. Wie bei allen Geisteswissenschaften gibt es auch bei Sinologie kein festes Berufsbild, das mit dem Studiengang verbunden ist.

Grob gibt es verschiedene Richtungen, in die man gehen kann:

Akademische Laufbahn: Man kann sich auf eine Laufbahn an der Universität konzentrieren, seine Doktorarbeit schreiben, erst wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann nach der Habilitation versuchen Professor zu werden.

Wirtschaft/Unternehmen: In der freien Wirtschaft sind China-bezogene Kenntnisse durchaus von Vorteil. Hierbei empfiehlt es sich Wirtschaftswissenschaften im Nebenfach zu studieren und schon früh Praktika zu machen. Auch gibt es andere Studiengänge, die genau darauf ausgerichtet sind. So zum Beispiel Regionalwissenschaften.

Im Unternehmensbereich gibt es auch die Möglichkeit Fach- oder Führungskräfte auf einen Aufenthalt in China vorzubereiten und über die kulturellen Besonderheiten und Verhaltensweisen aufzuklären.

Regierungs- und Kultur-Institutionen: Das auswärtige Amt oder andere Kultureinrichtungen wie das Gothe-Institut suchen manchmal Sinologen. Allerdings kommt das nur sehr selten vor.


In dieser Beschreibung über die berufsbezogenen Chancen von Sinologinnen/en heißt es, dass Sinologen vor allem eine Vermittlerfunktion inne haben. Sie kennen sich mit der Kultur aus und können diese Menschen vermitteln, die die Chinesische Kultur kennen lernen müssen/wollen. Dabei kommen die Autoren auf Jobs wie:
-in asiatischen Museen arbeiten.
-in akademischen Instituten, die einen studentischen Austausch mit China betreiben. Dort können sie auch als Sprachlehrer arbeiten.
-mit Zusatzkenntnissen ausgestattet arbeiten Sinologen zunehmend in Unternehmen, die Handelsbeziehungen mit China oder Taiwan haben. Hier können sie zum Beispiel: Werbemaßnahmen für den asiatischen Markt organisieren, Manager auf den Aufenthalt in China vorbereiten oder spezielle Marktanalysen durchführen. Dazu werden dann oft noch Zusatzqualifikationen abgeschlossen.

Genrell ist es ratsam sich möglichst früh für eine Richtung zu entscheiden und darin erste Erfahrungen durch Praktika und Werkstudentenjobs. Wichtig ist das vor allem für einen selbst. Ihr habt das verpasst? Keine Panik! Bisher haben alle die ich kenne einen Job gefunden, der Ihnen gefällt. Das geht manchmal über Umwege und eine Zeit des Umbruchs, in der man auch mal verwirt sein kann. Aber am Ende haben alle einen Job gefunden.

Sinologie hat wie alle andere geisteswissenschaftlichen Studiengänge kein fest definiertes Berufsziel. Die meisten Studenten machen am Ende etwas, was mit dem Studium wenig zu tun hat. Die meisten Geisteswissenschaftler arbeiten in Bereichen wie beispielsweise Marketing, Personal, PR, etc. Erstaunlich viele meiner Komitlitonen arbeiten nun im Personalbereiche. Meistens hatten diese dann BWL im Nebenfach.


Was das Studium bringt

Ich habe Sinologie studiert. Als ich 2005 mit dem Studium angefangen habe, war es gerade der Höhepunkt des Chinabooms. Zu dieser Zeit war das Interesse an Sinologie sehr stark. Viele Artikel im Internet über das Sinologie-Studium sind noch aus dieser Zeit. Das hat sich jetzt etwas gelegt. 

Am Anfang meines Studiums habe ich eine Liste gelesen, mit den Vorteilen eines Sinologie-Studiums. Die hat mich überzeugt! Leider habe ich sie jetzt nicht mehr gefunden. Hat jemand so eine Liste? Das Zeichenlernen zum Beispiel bringt schon mal viele Vorteile. Zum Beispiel lernt man dabei Abstraktionsvermögen.

Daneben lernt man natürlich Chinesisch, was wohl eine der konkretesten Fähigkeiten ist, die man im Studium erlenrt. Allerdings haben viele die Sinologie studieren am Ende auch nichts mehr mit China oder Chinesisch zu tun.

Das was für mich am wertvollsten war, war das kritische Denken, das man im Studium erlernen soll. Außerdem gab es bei mir im Studium irgendwann einen Punkt, an dem ich auf einmal sehr selbstständig geworden bin. Und da man viel Lesen muss und Seminararbeiten schreiben muss erlernt man Fähigkeiten im Umgang mit Texten und gutes Formulieren, was beispielsweise im Marketing-Bereich gefragt ist. (Eine Marketing-Agentur-Chefin sagte, dass sie bevorzugt Geisteswissenschaftler einstellt, weil diese eben gut mit Texten umgehen können.)

Ein ein bis zwei Semester langer Aufenthalt in China gehört für die meisten Sinologie-Studenten schon zum Studium dazu, da man nur vor Ort die Sprache richtig gut erlernen kann.

Meine persönlichen Erfahrungen in China:

Persönlich habe ich ein Jahr in China verbracht. Es war eine großartige Erfahrung, die mir sehr viel gebracht hat. Der Aufenthalt hat mich viel offener gemacht und meinen Horizont erweitert, ich habe fließend Chinesisch gelernt, eine Menge Abenteuer erlebt und viel gelernt. Zum Beispiel wie mich mit viel Geduld durchzusetzen kann. Am schönsten fand ich ganz in die Chinesische Kultur integriert zu sein (was auch nicht nur schön ist) und mich ganz frei in dem so zu Beginn so fremden und am Ende so vertrauten Land zu bewegen.

Wie ich zu dem Studium gekommen bin:

Ich wollte schon als Kind immer wissen was für eine Welt sich hinter dem nächsten Hügel verbirgt und habe davon geträumt wie es dort wohl ist. Auch Flugzeugen habe ich immer sehnsüchtig hinterhergeschaut. Die Bücher von Heinrich Harrer habe ich verschlungen und mein Traum war es mal so richtig in eine komplett andere Welt und Kultur hineingeschleudert zu werden. Und da China für mich eine der andersartigsten Kulturen war und ich kaum etwas WIRKLICH darüber wusste habe ich beschlossen Sinologie zu studieren.
Für mein persönliches Wachstum war mir es auch wichtig eine Geisteswissenschaft zu studieren. Das analytische Denken konnte ich sehr gut und Naturwissenschaften fielen mir leicht. Sprachen und Literatur und Kultur fielen mir schwer, aber ich fühlte mich davon unwiderstehlich angezogen und war mir sicher, dass mir der Umgang damit, mich als Mensch stark bereichern würde und mir im Leben sonst etwas fehlen würde. Die Erweiterung meines persönlichen Horizonts und meine persönliche Weiterentwicklung waren ein anderer ausschlaggebender Grund für mein Sinologie-Studium.

Als ich 2005 nach einem Studium gesucht habe, gab es auch gerade eine China-Euphorie und es wurden mit Chineisch-Kenntnissen wunderbare Job-Chancen vorausgesagt. Dies hat sich ja heute etwas gelegt. Ausschlaggebend war auch der oben erwähnte Artikel von den Vorteilen von Sinologie. Schlussendlich war für mich dann der Ausschlag, dass ich in diversen Studiums- und Berufsratgebern gelesen hatte, dass man studieren soll, was einen interessiert und dann der Traumjob automatisch kommt. Das würde ich so nicht mehr machen oder niemandem mehr empfehlen. Es ist natürlich schon wichtig, dass man das studiert, was man einem Spaß macht und das man am Ende dahin kommt wo man möchte. Aber ein mehr Planung zu Beginn und eine konkretere Strategie hätte mir Einiges an unguten Gefühlen erspart.


Webseiten für Jobs mit China/für Sinologen: 


Neben den großen Job-Suchmaschinen wie Monster.de oder auch Xing, bei denen man mit dem Suchwort "China" auch zu interessanten Ergebnissen kommt, sind die folgenden Seiten sehr ergiebig:

http://www.jobisjob.at/china/jobs

Jede Menge Jobs oder Praktika speziell für Sinologen findet man hier:
http://www.jobrobot.de/jobs-Sinologie.htm

Bei Kimeta kann man einiges finden: 
http://www.kimeta.de/

Verschiedene Expat-Portale bieten manchmal mehr oder weniger gute Angebote. Einen Blick sind sie allemal wert, wie zum Beispiel dieses hier:

http://www.schanghai.com/?p=stellenangebote 
 
Eine weitere Möglichkeit ist auch, eine Anzeige zu schreiben in der man seine Fähigkeiten anpreist und schreibt, was man ungefähr für einen Job möchte.


Sich direkt in China bewerben:


Ich habe mich mal mit einem Marketing-Fachmann getroffen. Er riet mir, wenn ich nach China gehen möchte, bei einem Unternehmen in Deutschland anzufangen und mich dann nach China schicken zu lassen. So bekommt man den Umzug bezahlt und hat es später viel leichter wieder zurücl nach Deutschland zu kommen. Auch kann man bei der Rückkehr möglicherweise mit einer höheren Position rechnen.

Es besteht natürlich auch immer die Möglichkeit selbst nach China zu gehen und vor Ort nach einem Job zu suchen. Das hat den Vorteil, dass man eher von freien Stellen hört und sich schneller bewerben kann. Einige meiner Bekannten haben das gemacht und fast alle auf diesem Weg ziemlich schnell einen Job gefunden. Auf Chinaseite.de gibt es da Einige Informationen dazu.

Ich habe schon öfter gehört, dass es man mit dem Englischunterricht von Kindern sehr viel Geld in China verdienen kann. Sogar mehr als in so manch anderem Job. 

Aber auch Chinesische Portale bieten die ein oder andere Möglichkeit. So zum Beispiel diese Gruppe für Jobgangebote für Ausländern in China auf douban.com:


Fortbildungen/weiterführende Studiengänge:
Wenn man sich ganz umorientieren möchte, kann man auch noch eine Fortbildung oder ein Studium aufnehmen. Ich habe zum Beispiel begonnen Wirtschaftswissenschaft an der Fern-Uni-Hagen zu studieren.

Eine Komilitonin hat zum Beispiel begonnen Maschinenbau zu studieren. Das ist eine sehr empfehlenswerte Kombination, da viele Stellen in China für Ingenieure sind.

Es gibt aber auch China-spezifische Weiterbildungen, zum Beispiel einen MBA mit Schwerpunkt auf Asien an der FH Bremen.



Stimmen aus dem Netz:

Am Ende noch ein paar Zitate. Mit den Ratschlägen ist es wie mit den meisten Kommentaren im Internet: Die meisten haben keine Ahnung und geben unproduktive Kommentare. Wenn man sich die meisten Kommentare durchliest kann einem richtig schlecht werden. Hier dennoch die paar Schnipsel, ich inspirativ fand:

"Jede Firma, die in China investiert oder hier Verkaufsbüros hat, hat natürlich auch Jobs in Deutschland mit Chinabezug! Volkswagen, Bayer, Degussa, BMW, usw. Hier kann ich dir den ganzen DAX, MDAX bis runter zu den meisten mittelständischen Unternehmen in Deutschland aufzählen."
Quelle
 
Die Ruhr-Universtität-Bochum hat ein Liste mit Praktikumsmöglichkeiten für ihre Studenten des Studiengangs Regionalwissenschaft China oder so erstellt. Vielleicht kann sie ein wenig Inspiration geben:

"1. Praktikumsmöglichkeit in der Forschungsgruppe Asien (FG 9) der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin
2. Praktikumsmöglichkeit bei einer Unternehmensberatung in Düsseldorf
3. Praktikumsmöglichkeit bei einer Gesellschaft in Köln, die im Bereich Wirtschaft, Kultur und Politik tätig ist.
4. Praktikumsmöglichkeit bei einem wirtschaftlichen Verein in Hamburg
5. Praktikumsmöglichkeit bei einem Forschungsinstitut in Tokyo
6. Praktikumsmöglichkeit bei dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
7. Praktikumsmöglichkeit bei einem Magazin in Hamburg
8. Praktikumsmöglichkeit beim Goethe-Institut, entweder in Ostasien oder in München ("Regionaltisch Ostasien")
9. Praktikumsmöglichkeit bei einer Agentur für Außenwirtschaft
10. Praktikumsmöglichkeiten bei einzelnen Mitarbeitern/-innen des Instituts für Asienkunde(ifa)
11.Praktikumsmöglichkeiten bei Parlamentariergruppendes Deutschen Bundestags
12. Praktikumsmöglichkeit bei einer Projektentwicklungsfirma
13. Praktikumsmöglichkeit bei der Deutschen Welle"
Quelle

Ein Beispiel was Jemand macht, der Sinologie studiert hat:

"Ich bin Projektmanager für ein Unternehmen und leite ein Umweltprojekt in China, welches hauptsächlich auf Policy Advisory beruht und wenig mit dem technischen Kerngeschäft zu tun hat. Das kann man als Sinologe machen. man kann sich auch auf Dolmetscher reduzieren lassen, aber das machen wohl die wenigsten."
Quelle

Fazit

Auf die Frage, was man denn mit Sinologie eigentlich macht kann man sehr viel antworten. Es kommt immer darauf an, was man selbst gerne machen möchte. Das Studium bietet da genügend Möglichkeiten.

Habt ihr Anregungen, eigene Erfahrungen oder Tips? Ich freue mich über alle Hinweise!







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